Mit Wilhelm Schneck sen. meldet der Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) einen Neuzugang in seinen Reihen. Das im Jahr 1900 gegründete Unternehmen unterhält neben dem Hauptsitz in Freudenberg eine Niederlassung in Köln sowie über die zur Gruppe gehörende Firma Farben Gross weitere Standorte in Altenkirchen und Hachenburg. Schneck beliefert außerdem die Container- und Modulbaubranche in Deutschland und Europa mit Bodenbelägen und Zubehör.
Der österreichische Sonnen- und Wetterschutz-Spezialist Hella hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Konzernumsatz von rund 173 Mio. EUR abgeschlossen; 2024 lag dieser bei 185 Mio. EUR. Der Rückgang spiegele eine Phase der strategischen Neuaufstellung wider, die von Konsolidierungen in Vertrieb und Sortiment geprägt war, teilt das Unternehmen mit. Im Zuge einer Fokussierung auf margenstärkere Produkte wurden Geschäftsbereiche mit geringer Profitabilität eingestellt. Dazu zählt auch der geschlossene Standort Duisburg, der im Vorjahr rund 20 Mio. EUR Umsatz generierte.
Zum 1. November 2026 bekommt der Hornbach-Konzern mit Erich Harsch einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Der 64-Jährige tritt die Nachfolge von Albrecht Hornbach (71) an, der sein Mandat nicht verlängern und damit einen Generationswechsel einleiten will. Zudem wird der Vorstand um Jan Hornbach (43) und Nils Hornbach (37) erweitert. Beide behalten ihre derzeitigen Posten im Vorstand der Hornbach Baumärkte ebenso wie Erich Harsch, der auch dort den Vorsitz hat.
Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) hat Carlos Duarte, Global Flooring Director und Executive Board Member bei Amorim Cork Solutions, in seinen Vorstand berufen. Er ergänzt das Führungsgremium, bestehend aus Präsident Jan Dossche (US Floors) und Vizepräsident Sebastian Wendel (Classen). Duarte ist seit Jahren bei Amorim in verschiedenen Führungspositionen tätig.
Zum 1. April 2026 übernimmt Sabine Müller-Hahn die Leitung Marketing bei Farben- und Lackhersteller Meffert. Die Diplom-Betriebswirtin war zuvor unter anderem in Marketing- und Kommunikationsagenturen tätig, führte eine eigene Agentur und verantwortete seit 2021 Marketing und Kommunikation bei der Karrié Bau (Mainz) und den angeschlossenen Baugesellschaften.
Seit März 2026 engagiert sich Stephan Naacke als ehrenamtlicher Markenbotschafter für das TFI Aachen. Der ehemalige Geschäftsführer bei Nadelvlieshersteller Findeisen war bis 2025 Vorstandsvorsitzender des Instituts für Boden- und Raumsysteme und will jetzt dazu beitragen, dessen Sichtbarkeit und Netzwerk auszubauen. Dazu wird er es bei Veranstaltungen, in der Kommunikation mit Partnern sowie in der Öffentlichkeit vertreten.
Die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau aus 2025 setzt sich zu Jahresbeginn 2026 fort. Laut Statistischem Bundesamt wurde im Januar der Bau von insgesamt 19.500 Wohnungen genehmigt, was einem Plus von 8,4 % zum Vorjahresmonat entspricht. 16.400 Genehmigungen wurden für Neubauwohnungen erteilt, 7,4 % mehr als vor Jahresfrist.
Die Mitglieder im Verband mehrschichtig modularer Fußbodenbeläge (MMFA) haben im Jahr 2025 einen Gesamtabsatz von rund 103,5 Mio. m2 erzielt – ein Plus von 15 % gegenüber dem Vorjahr und der erste Jahresabschluss oberhalb der Schwelle von 100 Mio. m2. Das Wachstum verlief regional unterschiedlich und ist laut Verband nicht als flächendeckender Aufschwung der globalen Bodenbelagsbranche zu werten.
Die Schulz Farben- und Lackfabrik konnte 2024 ihren Umsatz um 3,7% gegenüber dem Vorjahr auf 92,3 Mio. EUR steigern. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Herstellers ausschließlich wasserbasierender Bautenanstrichmittel sowie von Farbtonmischsystemen für die Handelsmarken von Baumarktunternehmen erhöhte sich um mehr als das Dreifache auf 4,1 Mio. EUR. Die positive Entwicklung war wesentlich beeinflusst durch deutlich überplanmäßige Umsätze in der Lohnfertigung, beim Export und im klassischen Baumarktgeschäft.
Laut einer Umfrage des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (VDP) setzten die Mitglieder 2025 mit 183 Mio. EUR 7,5 % mehr um als im Jahr zuvor. Auch die in Deutschland abgesetzte Menge stieg um rund 10 % auf 5,2 Mio. m2. Zuwächse gab es bei Dreischicht-Parkett mit fast 22 % auf 3,1 Mio. m2 sowie Massivparkett mit nahezu 5 % auf 0,3 Mio. m2. Zweischichtware stagnierte hingegen bei 1,3 Mio. m2 (+0,4 %). Und Mosaikparkett ging sogar um fast 17 % zurück; nur noch 0,5 Mio. m2 wurden verkauft. Dies sei mit dem Fachkräftemangel bei den Parkettlegern zu erklären, heißt es beim Verband: Die Handwerker griffen öfter zu oberflächenfertigen Produkten, die eine schnellere Verlegung mit geringerem Personaleinsatz ermöglichen.