Das Amtsgericht Halle/Saale hat am 14. Juli 2026 ein vorläufiges Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung für die Kodi Handels GmbH eröffnet. Sie wird dabei von der Düsseldorfer Insolvenz- und Sanierungskanzlei AndresPartner unterstützt. Diese teilt mit, der Non-Food-Discounter sei neben der schwachen Konsumstimmung insbesondere von zunehmenden Wettbewerbsdruck durch digitale Geschäftsmodelle, hohen Energiekosten, steigenden Lohnnebenkosten sowie gleichzeitig hohen Mietkosten erheblich belastet.
Für Kodi ist es die zweite Insolvenz nach 2024. Gegenwärtig betreibt das Unternehmen bundesweit 150 Niederlassungen, in denen ein Sortiment aus den Bereichen Reinigen, Kochen, Dekorieren, Heimwerken, Textilien und Lebensmittel angeboten wird. Nach eigener Einschätzung werden davon im Rahmen einer geplanten Restrukturierung rund 50 schließen müssen. Aktuell läuft der Geschäftsbetrieb an allen Standorten weiter.