2025 wurden in Deutschland 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das sind laut Statistischem Bundesamt 18,0 % weniger als im Jahr zuvor und der niedrigste Wert seit 2012. Bei den neu errichteten Wohnungen beträgt das Minus sogar 20,0 %: Von den insgesamt 172.600 Einheiten entfallen 41.800 (-23,3 %) auf Einfamilienhäuser, 13.800 (-21,4 %) auf Zweifamilienhäuser und 109.800 (-18,9 %) auf Mehrfamilienhäuser.
Die durchschnittliche Abwicklungsdauer von Neubauwohnungen, also die Zeit von der Genehmigungserteilung bis zur Fertigstellung, hat sich 2025 auf 27 Monate verlängert. 2024 hatte der Bau einer Wohnung noch durchschnittlich 26 Monate gedauert, im Jahr 2020 lediglich 20 Monate.
Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen stieg 2025 gegenüber dem Vorjahr um 10,6 % auf 238.100 und war damit höher als die Zahl der fertiggestellten Wohnungen. Der Bauüberhang – bereits genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Wohnungen – bewegte sich zum Jahresende 2025 mit 760.700 auf Vorjahresniveau. Davon befanden sich 307.200 Wohnungen bereits im Bau.
Auch die Bauaktivität bei Nichtwohngebäuden ist im Jahr 2025 zurückgegangen. Der umbaute Raum in beispielsweise Fabrikgebäuden und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäuden oder landwirtschaftliche Betriebsgebäuden verringerte sich im Vergleich zu 2024 um 3,8 % auf 170,9 Mio. m3. Besonders stark war der Rückgang bei den Büro- und Verwaltungsgebäuden mit -19,5 %.