Nachdem sich auf dem europäischen Parkettmarkt zu Beginn 2026 leicht positive Tendenzen abzeichneten, mit einem moderaten Wachstum bei privaten Investitionen sowie den Bau- und Renovierungsaktivitäten, hat der Iran-Krieg für neue Unsicherheiten gesorgt und die zaghafte Erholung abrupt gestoppt. Laut Verband der europäischen Parkettindustrie (FEP) verteuern sich Energie und Transport weiter, damit steigt der Druck auf die Produktionskosten. Die Inflation nimmt wieder zu, ebenso die Preise für Rohstoffe wie Holz. Herausforderungen im Vertrieb und Druck auf die Margen belasten die Lieferkette zusätzlich. Die Folgen: Projekte werden verschoben oder neu kalkuliert, was den Parkettabsatz hemmt. Aber es gebe auch Faktoren, die der europäischen Parkettindustrie einen gewissen Ausgleich eröffnen könnten, wie die zunehmende Nachfrage nach energieeffizienten Gebäuden und rückläufige Parkettimporte aus Asien. Insgesamt ist die Branche derzeit dennoch von Vorsicht und nur mäßigen Perspektiven geprägt, da wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten frühere Anzeichen einer allmählichen Markterholung überschatten.