Mit 1,58 Mrd. EUR (+0,7 %) sind die Umsatzerlöse der DAW-Firmengruppe 2024 gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben; die eigene Prognose wurde damit übertroffen. 60 % erzielte der Farben-Konzern im Inland, etwas mehr als 2023 (58 %). Das Geschäft mit den Profi-Marken ging um 6,2 % zurück auf 445,6 Mio. EUR, das DIY-Geschäft blieb mit 144,0 Mio. EUR (-0,6 %) fast unverändert. Dagegen stieg das Handelsgeschäft um 26,0 % auf 446,4 Mio. EUR an. Das EBIT rutschte mit -26,4 Mio. EUR ins Minus. Gründe dafür sind Sondereffekte aus Restrukturierungsmaßnahmen sowie aus der Erstkonsolidierung der übernommenen Farben Schmidt Gruppe.
Für 2025 erwartet die Caparol-Mutter eine leicht rückläufige Binnennachfrage, insbesondere im Bereich der Bautenanstrichmittel. Daher wird von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse im Vergleich zu 2024 ausgegangen, beim EBIT aber von einem deutlich positiveren Ergebnis, da die Sondereffekte aus 2024 entfallen. Prognostiziert wird ein Anstieg um 53 Mio. EUR.