Am 2. Oktober 2024 hat das Bezirksgericht Ostbrabant im niederländischen ’s-Hertogenbosch die Koninklijke Textielfabrieken J.A. Raymakers & Co. BV mit Sitz in Helmond für insolvent erklärt. Als Insolvenzverwalter fungiert Olaf Poorthuis von der Kanzlei Watson Law aus ’s-Hertogenbosch. Der 1773 gegründete Hersteller von Veloursstoffen gehört seit Mitte 2023 zur Schweizer Firma Lantal Textiles.
Jost Bendel ist neues Vorstandsmitglied von Sto. Der 45-Jährige folgt auf den Technik-Vorstand Jan Nissen, der dem Gremium seit 2017 angehört und Ende 2024 in den Ruhestand wechseln wird.
Die Einnahmen von Nora Systems beliefen sich 2023 auf 212,1 Mio. EUR und lagen somit 2,3 % unterhalb des Vorjahreswertes. Den Rückgang von 13 % in der Absatzmenge konnte der Spezialist für Kautschuk-Bodenbeläge nur teilweise durch höhere Verkaufspreise ausgleichen. Verbessert hat sich hingegen das EBIT von 32,7 auf 33,5 Mio. EUR. Und auch das Ergebnis nach Steuern fiel mit 35,9 Mio. EUR (+14,3 %) höher aus als im Vorjahr.
In der neu geschaffenen Position des Gesamtvertriebsleiters verantwortet Nikolas Bransch seit dem 1. Oktober 2024 die Verkaufsstrategie und deren Umsetzung bei Somfy Deutschland, Anbieter von Antriebs- und Steuerungstechnik für Sonnenschutz- sowie Gebäudeöffnungssysteme. Der 47-Jährige hat einen Master in Wirtschaftswissenschaften und bringt umfassende Erfahrungen im Vertriebsmanagement mit: Nach diversen Management-Stationen bei Rehau (polymerbasierte Lösungen im Bau-, Automobil- und Industriebereich) war er zuletzt als Vertriebsleiter Deutschland und international beim Beschlagsspezialisten Häfele tätig.
„Im Rahmen des allgemeinen negativen Markttrends“ sieht sich Objectflor im Geschäftsbericht für 2022/23 (30. Juni) und bilanziert dort Umsätze in Höhe von 98,8 Mio. EUR (-7,2 %). Kostensteigerungen sei mit Preiserhöhungen begegnet worden. Und die Ausrichtung auf hochwertige, designorientierte Bodenbeläge mit einem umfangreichen Serviceangebot zeige letztendlich in einem sehr schwierigen Marktumfeld Resilienz. So steht unter dem Strich immer noch ein Jahresüberschuss von 3,4 Mio. EUR (-40,8 %).
Der Zentraleinkauf Baubedarf (ZEB), eine mittelständische Verbundgruppe mit rund 200 inhabergeführten Baustoffhändlern, tritt mit Wirkung zum 1. Januar 2025 der Hagebau-Kooperation als neuer Gesellschafter bei. Dadurch gewinnt die Hagebau ein Zentralfakturierungsvolumen von rund 270 Mio. EUR hinzu.
Die Geschäftsführung der Findeisen GmbH hat am 24. September 2024 beim Amtsgericht Karlsruhe einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt; am 25. September erfolgte die Eröffnung des vorläufigen Verfahrens mit Holger Blümle von der Karlsruher Rechtsanwaltskanzlei Schultze & Braun als vorläufigem Sachwalter. Der Hersteller von Nadelvlies-Bodenbelägen wird den Betrieb in vollen Umfang fortführen und arbeitet zeitgleich an einem Sanierungskonzept zum Erhalt des Unternehmens.
Der Einkaufsverband Südbund hat am 25. und 26. September 2024 die Türen für seine Wohntage Herbst/Winter geöffnet. Über 1.500 Fachbesucher reisten ins süddeutsche Backnang, um sich bei 113 Ausstellern über die neuesten Produkte, Dienstleistungen und Trends im Bereich Raumausstattung zu informieren. „Unsere Messe fördert nicht nur den Verkauf, sondern schafft auch eine Plattform für Austausch und Vernetzung“, betont Klaus Kurringer, Vorstand des Südbunds. Neu auf der Messe: Das Netzwerk „Südbund Zukunftsgestalter“ für junge Raumausstatter, das der nächsten Generation Raum für kreative Zusammenarbeit bietet.
Die Der Konzernbereich Bau innerhalb der Baywa leidet weiterhin unter der schwachen Nachfrage bei Baustoffen. Zwar gelang im zweiten Quartal 2024 eine leichte Verbesserung gegenüber den ersten drei Monaten. Insgesamt liegen die Umsätze zur Jahresmitte aber mit 900,6 Mio. EUR (-8,0 %) signifikant unter denen des Vorjahres. Auch verzeichnet der Baustoffhändler mit -0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR) ein negatives EBIT.
Einen Umsatz von 230,5 Mio. EUR (+11,7 %) weist der im Unternehmensregister veröffentlichte Geschäftsbericht von Gerflor Mipolam für das Jahr 2022 aus. Den neuen Höchstwert begründet der Hersteller elastischer Beläge hauptsächlich mit höheren Verkaufspreisen in allen Segmenten sowie der Aufnahme der Geschäftstätigkeit in Österreich. Das Ergebnis vor Steuern ist auf 10,2 Mio. EUR (-15,0 %) gesunken, der Jahresüberschuss lag bei 6,6 Mio. EUR (-12,8 %).