Der niederländische Bodenbelagsgroßhändler Intr hat in den ersten beiden Monaten 2025 zwei neue Standorte in Beverwijk (Noord-Holland) und Groningen eröffnet. Damit ist die Uzin Utz-Tochter nun landesweit mit zwölf Niederlassungen vertreten.
Die Firma Paintmaster hat sich dem Bundesverband Großhandel Heim & Farbe (GHF) als Fördermitglied Nr. 79 angeschlossen. Das Unternehmen aus Metzingen beschäftigt sich seit fünf Jahrzehnten mit Airless-Technik und der Weiterentwicklung seiner Geräte der Marke Monster.
Der Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge (FEB) meldet für 2024 einen Gesamtabsatz seiner neun Mitglieder in Höhe von rund 44,9 Mio. m2 in den D/A/CH-Ländern. Dies entspricht einem Rückgang um 3,5 % bei den verkauften elastischen Belägen im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbandsmitglieder decken nach eigenen Angaben mehr als 90 % der Produzenten elastischer Beläge im deutschsprachigen Raum ab. Im Vergleich der drei Länder ist der deutsche Markt mit -3,9 % nahe am D/A/CH-Durchschnitt, Österreich mit -4,9 % etwas deutlicher im Minus und in der Schweiz konnte das Geschäftsjahr 2024 mit einem guten Wachstum in Höhe von +7,1 % abgeschlossen werden.
Die insolvente Alfred Clouth Lackfabrik mit Sitz in Offenbach stellt ihren Betrieb zum 28. Februar 2025 endgültig ein. Nach Auskunft des 1917 gegründeten Unternehmens hat der Gläubigerausschuss der Schließung zugestimmt, nachdem eine zwei Jahre dauernde Investorensuche für den Lack- und Holzschutzhersteller erfolglos geblieben war. Allerdings bleibt die Marke Clou erhalten. Denn DAW aus Ober-Ramstadt hat die Markenrechte erworben und wird die Produkte weiterhin über Baumärkte vertreiben.
Der US-Konzern Interface hat im Geschäftsjahr 2024 weltweit 1,3 Mrd. USD (1,25 Mrd. EUR) umgesetzt. Der Bodenbelagshersteller, zu dem auch Nora Systems gehört, konnte seinen Umsatz damit insgesamt um 4,3 % steigern. Regional entwickelten sich besonders die Märkte in Nord- und Südamerika positiv, mit einer Steigerung von 8,7 %, während der Umsatz im Rest der Welt um 1,8 % sank. Das bereinigte EBITDA liegt für 2024 bei 189 Mio. USD, eine Steigerung von 16,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Es wird ein Jahresüberschuss von 86,9 Mio. USD ausgewiesen.
Die Europäische Kommission hat am 15. Februar 2025 vorläufige Antidumpingzölle zwischen 31 und 34,9 % auf Dekorpapier aus China verhängt. Dem vorausgegangen war die Einleitung eines Antidumpingverfahrens im Juni 2024 auf Antrag der europäische Dekorpapierhersteller Felix Schoeller, Koehler Paper, Malta Decor & Munksj Paper, Lamigraf und Interprint. Die betroffene Ware umfasst verschiedene Arten von Dekorpapier, das in der Möbelindustrie, Innenraumgestaltung und im Bauwesen verwendet wird. Ausgenommen sind Papiertapeten und ähnliche Wandverkleidungen sowie Dekorpapier mit Lösungen aus Harzen.
Die Schweizer Migros-Gruppe gibt ihre Fachmarkt-Sparten Micasa und Do it + Garden auf. Den Einrichtungsfilialisten Micasa mit knapp 40 Niederlassungen übernehmen mit Unterstützung von Private Equity zum 1. September 2025 die beiden derzeitigen Manager Philipp Agustoni (CEO) und Manuel Landolt (COO). Für die Bau- und Gartenmärkte der Vertriebsschiene Do it + Garden konnte hingegen kein Käufer gefunden werden. Lediglich für einzelne der insgesamt 31 Standorte werden Übernahmeverhandlungen geführt; die restlichen werden spätestens Ende Juni geschlossen.
Die Domotex findet in Zukunft alle zwei Jahre statt und startet vom 19. bis 22. Januar 2026 mit sechs zusätzlichen Produktkategorien: Unter dem Motto „Home of Flooring and Interior Finishing“ werden in Hannover neben Bodenbelägen dann auch keramische Fliesen, Wand- und Deckenelementen, Farben und Lacke, Tapeten, Outdoorbeläge, Sonnenschutz und Beschattung gezeigt. Teil des neuen Konzepts sind darüber hinaus diverse Sonderformate und Beteiligungsmöglichkeiten, u.a. die bereits bekannte Green Collection für nachhaltige Materialien, der Architects Space für Aussteller, die sich primär an Architekten wenden oder der DIY Boulevard mit Produkten speziell für das Baumarktsortiment.
Das Statistische Bundesamt beziffert die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes im Hochbau im Jahr 2024 auf 42,2 Mrd. EUR. Dies entspreche einem Minus von real 5,0 % und nominal 4,0 % gegenüber 2023. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -3,5 % (nominal: -2,4 %) geringere Einbußen als der Nichtwohnungsbau (real: -5,8 %, nominal: -4,8 %). Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe lag 2024 real 1,0 % niedriger als im Vorjahr, nominal allerdings 0,8 % höher und erreichte einen neuen Höchststand von 114,8 Mrd. EUR.
Kährs leidet noch immer an der mangelnden Nachfrage speziell in Nordeuropa und Nordamerika. Dennoch ist es den Schweden gelungen, den Umsatzrückgang zumindest einzudämmen. Im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich die Einnahmen des Parkettherstellers auf 2,39 Mrd. SEK (214,8 Mio. EUR), was einem Minus von 17 % entspricht. 2023 hatte der Rückgang zum Vorjahr noch 35 % betragen.